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Newsletter vom Mi, 16/04/2014 - 21:39

Hallo Zusammen! Erst einmal möchten wir alle herzlich begrüßen, die diesen Newsletter zum 1. Mal bekommen, nachdem sie sich an unserer Veranstaltung mit Akiko Yoshida am 18.3. eingetragen haben! Akiko war sehr froh über diese Veranstaltung und bedankte sich in einer mail aus Japan nochmal für unsere Unterstützung: wir konnten ihr ca 90 € für ihre wichtige Arbeit mitgeben.
Hier die Homepage für diejenigen, die ihre Arbeit bei den „Friends oft he Earth Japan“ weiterverfolgen wollen: www.foejapan.org/en/
 
Wir befinden uns zwischen dem Fukushima- und dem Tschernobyljahrestag. Und mitten im Klimawandel! Hat der Flieder schon mal am 10. April geblüht?
Wie erwartet ist in Berlin nun das EEG „kaputtreformiert“ worden, kleine Unternehmen wie die EWS (Energiewerke Schönau) werden es noch schwerer haben, sich gegen die vier großen Stromkonzerne zu behaupten, während die Industrie weiter ihre Privilegien behält. Nach der Einigung zwischen Gabriel und der EU erhalten zwar 500 Betriebe weniger Rabatte, die anderen aber umso mehr d.h. die Summe der Rabatte bleibt gleich!
 
Hinzu kommt, dass nun wie zu Filbingers bzw. Wyhl-Zeiten Panik in Bezug auf die winterliche Stromversorgung in Baden-Württemberg gesät wird. Die Argumentation, dass wir dann, wenn Grafenrheinfeld 2015 abgeschaltet werden wird, am Tropf des Uraltmeilers Fessenheim hängen sollen, ist absurd! Hier der link zum diesbezüglichen Artikel der „Welt“:
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article126747871/Uralt-Reaktor-sol...
Da Grafenrheinfeld sich für eon nicht rentiere (so die Argumentation!) warum nicht gleich abschalten! Hier geht’s zur Unterschriftensammlung für die sofortige Abschaltung von Grafenrheinfeld: www.ausgestrahlt.de/grafenrheinfeld/

Doch die Zigtausenden, die am 22.3. dieses Jahres in mehreren Städten für eine Energiewende von unten demonstriert haben, lassen sich nicht mit platter Propaganda abspeisen. Sogar Menschen wie der Chef der deutschen Energiesparte von General Electric vertreten die Meinung, der Trend gehe in Richtung Dezentralisierung der Stromversorgung, weist aber auch darauf hin, dass die BRD sich da selbst Steine in den Weg lege. Pläne für ein Gaskraftwerk in Grafenrheinfeld lägen fix und fertig in der Schublade…
http://www.zeit.de/2014/15/energiewende-general-electric-stephan-reimelt/

Am Dienstag, den 29. April lädt übrigens die EnBW ihre Aktionärinnen und Aktionäre zur Jahreshauptversammlung in die Stadthalle nach Karlsruhe. Nachdem der grün-roten Landesregierung die Milliarden aus dem Atomstromgeschäft wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung, zwei Atomreaktoren munter weiteren Atommüll erzeugen lässt und geflissentlich zu den Verträgen zwischen EnBW und EdF bezüglich Fessenheim schweigt, ist unser Widerstand bei der Mahnwache gefordert, welche um 8 Uhr vor der Stadthalle in Karlsruhe beginnen wird.

 
 
Nun zu unseren weiteren Themen:
 
TOP 1: Waste Isolation Pilot Plant (WIPP)
Passend zum Thema Endlagerung gibt es eine Nachricht aus Amerika zu einem Unfall diesen Februar in einem Salzstock - Atommülllager im Bundesstaat New Mexico. Sie ist in den Medien und auch auf unserer Homepage zu lesen und sollte angesichts der laufenden Endlagerdiskussion bei uns schnellstens verbreitet werden:
http://www.antiatomfreiburg.de/artikel/wipp-die-folgen-des-unfalls/
 
TOP 2: EURATOM
Diese Tage berichtet ein österreichischer Aktivist in Freiburg über die rechtliche Möglichkeit eines Ausstiegs aus dem Euratomvertrag, was in der österreichischen Opposition schon thematisiert wird!
Da besteht dringender Info-Bedarf in unserem eigenen Land. Wir werden uns und Euch auf dem Laufenden halten. Hier schon mal die Homepage von Heinz Stockinger aus Salzburg
www.plage.cc
 
TOP 3: Anti-Atombewegung Indien:
Die Kriminalisierung der AKW-Gegner in Indien ist enorm! Es gab großen Widerstand gegen das indisch-japanische Atomabkommen! Umstritten ist die Teilnahme dreier Aktivisten an den kommenden Wahlen im Mai
http://indien.antiatom.net/ins-gefangnis-gegen-indisch-japanisches-atom-...
 
TOP 4: Termine
-Samstagsforum am 26.4.2014 10:30Uhr,  Uni Freiburg, Platz der Universität 3, Kollegiengebäude 1 / KG 1, Hörsaal 1008
3 Jahre Fukushima – 28 Jahre Tschernobyl – 40 Jahre kein AKW in Wyhl - Fessenheim?
Atomreaktor-Katastrophen Fukushima, Tschernobyl und die Folgen - „Wyhl 1974“ und die Energiewende aktuell in Deutschland und in Japan. Was tun? Referent: Dr. Georg Löser, Vorsitzender ECOtrinova e.V. Freiburg
Atomkraftwerk Fessenheim; Störfallserien, Nachrüstungen . im Katastrophenfall hilflos.
Referent: Klaus Schramm, Journalist, Lahr, Antiatomgruppe Freiburg  

-10.5.2014 Energiewende-Demo in Berlin „Energiewende nicht kentern lassen“.
Info: www.ausgestrahlt.de/energiewende

-Colmar Foire 29.5.-1.6.2014: die AAFr wird mit einem Stand vertreten sein. http://www.foireecobioalsace.fr/

- Tour de Fessenheim 2014: Auch dieses Jahr ist wieder eine TdF geplant. Termin ist sehr wahrscheinlich das Wochenende 21./22.6. Nähere Infos werden folgen und sind auch auf der TdF Homepage zu finden: http://www.tour-de-fessenheim.de/

 
TOP 5 Stromwechsel anzetteln!!
Es soll vorkommen, dass im Freundeskreis immer noch Menschen Atomstrom beziehen..falls wir diese dazu bringen könnten, sauberen Strom zu bestellen, wäre der Profit der großen Vier schon wieder etwas geschmälert und wir der Energiewende und dem Atomausstieg einen Schritt näher…
 
So, jetzt habt ihr genug Lesestoff über die Ostertage!!
 
 

Energiewendige Grüße,
Eure AntiAtomGruppe Freiburg
www.antiatomfreiburg.de



Wenn ihr keine weiteren E-Mails von diesem Verteiler bekommen wollt, dann schreibt einfach eine Mail an aktionen@antiatomfreiburg.de. Wir nehmen euch dann sofort raus.
 

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